Wie Krantypen die Hubgrenzen bestimmen

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Kräne sind nicht nur große Haken auf Rädern. Dabei handelt es sich um spezielle Maschinen, die schwere Gegenstände heben und bewegen, im Gegensatz zu Hebezeugen, Aufzügen oder Förderbändern, die kontinuierlich Schüttgüter wie Getreide oder Kohle befördern. In der Antike gab es keine Kräne, die schwere Hebearbeiten verrichteten. Dampfmaschinen, Verbrennungsmotoren und Elektromotoren veränderten im 19. Jahrhundert alles und machten eine flächendeckende Nutzung möglich. Heute ist das Angebot riesig. Von den hoch aufragenden Derrickkränen bis hin zu winzigen Einheiten, die an der Ladefläche eines Pickups angeschraubt sind, ist die Physik die gleiche, aber der Maßstab ist anders.

Welcher Kran hebt das meiste Gewicht?

Die Antwort hängt davon ab, wo der Kran steht. Derrickkrane, die größten der stationären Typen, befördern in der Regel Lasten zwischen 5 und 250 Tonnen. Das sind 4,5 bis 230 Tonnen. Aber Sie möchten eine Brücke über einen tiefen Fluss bauen? Sie benötigen einen Schwimmkran. Diese auf Lastkähnen gebauten Maschinen können bis zu 3.000 Tonnen bzw. 2.700 Tonnen heben. Sie sind auch die erste Anlaufstelle für die Bergung versunkener Gegenstände aus dem Wasser. Die schiere Masse eines Schwimmkrans beruht auf seiner Stabilität auf dem Wasser, die es ihm ermöglicht, Arbeiten zu bewältigen, bei denen ein normaler Bohrturm brechen würde.

Warum einen kleinen LKW-Kran verwenden?

Mobilität. Das ist der Kompromiss. Kleine LKW-Kräne werden auf schwere, umgebaute LKWs montiert. Sie heben nicht so viel wie ein Bohrturm oder ein Lastkahn. Tatsächlich ist ihre Hubkapazität viel geringer. Aber Sie können sie eine Straße entlangfahren, parken und mit der Arbeit beginnen. Für den Aufbau eines Stahlturms benötigen Sie kein Team. Sie brauchen nur einen Fahrer. Bei Baustellen, die häufig ihren Standort wechseln oder die Zugänglichkeit schlecht ist, siegt der einfache Transport gegenüber reiner Energie.

„Was ihnen an Hubkapazität fehlt, machen sie durch Mobilität und einfachen Transport wett.“

Die Unterscheidung ist wichtig, denn die Verwendung der falschen Maschine ist gefährlich. Ein Förderband kann keinen einzigen schweren Balken heben. Ein Derrickkran kann nicht ohne Demontage auf eine abgelegene Baustelle gebracht werden. Welches Werkzeug das richtige ist, hängt vom Gewicht, dem Standort und dem Zeitrahmen ab. Wenn Sie 2.000 Tonnen Stahl bewegen müssen, haben Sie es mit einem Lastkahn zu tun. Wenn Sie in einem Vorstadthof ein Dachelement anheben müssen, handelt es sich um einen LKW.