Wie die integrierte Twitch-Integration Gaming und mobiles Streaming verändert

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Twitch wollte nicht nur, dass du Spiele schaust. Sie wollten das Spiel sein.

Mit ihrem Software Development Kit (SDK) können Entwickler die Twitch-Unterstützung direkt in ihre Produkte integrieren. Das Ziel ist einfach: Ermöglichen Sie den Benutzern, mit einem einzigen Tastendruck Live-Streams zu übertragen oder aufgezeichnete Gameplay-Inhalte zu teilen. Kein Fummeln mehr mit OBS-Konfigurationen oder externen Capture-Karten. Einfach anklicken und senden.

Aber es geht tiefer als nur auf „Go Live“ zu klicken. Entwickler können den Twitch-Chat direkt in die Spieloberfläche integrieren. Sie können Metadaten an Twitch zurücksenden, um Zuschauern dabei zu helfen, Spiele nach Version oder Mod zu sortieren. Twitch kann sogar den Datenstrom beobachten und einen Benutzer auffordern, ein Highlight auszuschneiden, sobald etwas Verrücktes auf dem Bildschirm passiert. Bestenlisten? Wettbewerbe? Analytik? Alles eingewebt.

Das neueste SDK-Update ermöglicht angeblich das Streamen mobiler Spiele. Das bedeutet, dass Aufnahmen von der Frontkamera Ihres Telefons parallel zum Gameplay live übertragen werden können.

Welche Spiele bieten Click-to-Twitch-Unterstützung?

Ab Mitte 2014 waren in einer bestimmten Liste von Titeln Click-to-Twitch-Funktionen integriert. Dies war nicht nur eine Funktion; Es hat die Barrierefreiheit grundlegend verändert.

Die Liste umfasst Heavy Hitter und Indie-Lieblinge gleichermaßen:

  • Zeitalter der Imperien 2
  • Call of Duty: Black Ops 2
  • Company of Heroes 2
  • Cubemen 2
  • Betrunkene Roboterpornografie
  • Duell der Champions
  • Feuerfall
  • Gezwungen
  • Waffenkunst
  • Waffenaffen
  • Unendliche Krise
  • Maniaplanet
  • Minecraft
  • Überwolf
  • Pfad des Exils
  • Planetenseite 2
  • Der Showdown-Effekt
  • Schlagen
  • Kriegsdonner

„The Showdown Effect“, ein PC-Spiel von Paradox Interactive, trägt den Titel des ersten Spiels mit integrierter Twitch-Unterstützung. Ein Meilenstein.

Auch Webentwickler kommen nicht zu kurz. Twitch bietet eine API an, mit der sie diese Inhalte in ihre eigenen Websites integrieren können. Sie können Benutzern erlauben, sich über „Twitch Connect“ mit ihrem Twitch-Konto anzumelden. Sie können Daten zu aktuellen Live-Streaming-Inhalten, Top-Videos, Abonnementinformationen und Suchfunktionen abrufen. Spieleentwickler können diese Tools verwenden, um Live-Streams ihres Spiels anzuzeigen, Clips zu sammeln und Community-Daten zu teilen.

Das soziale Experiment: Twitch spielt Pokémon

Die Leute begannen, diese Tools auf eine Weise zu nutzen, die Twitch wahrscheinlich nicht vorhergesehen hatte.

Im Februar 2014 startete ein anonymer Programmierer in Australien den Kanal TwitchPlaysPokemon. Das Konzept war in seinem Chaos brillant. Zuschauer steuerten eine Nintendo Gameboy-Version von „Pokemon Red“, indem sie Befehle in den Chat eingaben. Oben, unten, links, rechts, A, B, Touch-Koordinaten. Die Community steuerte das Spiel.

Es war nicht nur eine Neuheit. Der Kanal erreichte zeitweise 120.000 gleichzeitige Spieler. Zum jetzigen Zeitpunkt werden noch andere Pokémon- und Nintendo-Spiele ausgeführt. Es hat über 276.000 Follower und mehr als 62 Millionen Gesamtaufrufe.

The Showdown Effect war das erste Spiel mit integrierter Twitch-Unterstützung.

Dieses Maß an Interaktion hörte nicht bei Pokémon auf. Zombie Studios, ein Spieleentwicklungsunternehmen, hat Chat-Interaktivität direkt in sein PC- und PlayStation 4-Spiel „Daylight“ integriert. Zuschauer können per Chat Einfluss auf das Spiel des Spielers nehmen. Das Publikum schaut nicht mehr nur zu. Sie spielen.

Oder zumindest versuchen.