Entwicklung von Talkshows: Von Phil Donahue bis zur Webserie

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Die Beleuchtung im Studio ist hell. Im Publikum herrschte völlige Stille. Dann begann die Frau, die in der Mitte auf der Couch saß, zu weinen. Es ist roh. Es ist sehr chaotisch. Der Gastgeber hört nicht auf. Sie gehen über das hinaus und stellen intime Fragen, die die Gäste fragen lassen, ob ihnen bewusst ist, wie verletzlich sie sind. Es mag Ihnen peinlich sein, aber Sie können nicht wegschauen. Du bist süchtig.

Hinter den Kulissen geben sich die Produzenten ein High-Five. Sie haben gerade ihren Moment bekommen. Diese einzigartige unangenehme Spannung? Es ist die treibende Kraft hinter der Talkshow.

Im Kern ist eine Talkshow einfach. Dies ist eine Fernsehsendung, die sich um Interviews dreht. Es gibt einen Moderator, manchmal ein Panel. Die Uhren ticken streng. Das Standardformat läuft eine Stunde. Das sind etwa 42 Minuten tatsächlicher Inhalt ohne Werbung. Die meisten dieser Auftritte werden vor einem Live-Studiopublikum aufgezeichnet, aber selten in Echtzeit übertragen. Sie werden stapelweise gefilmt, geschnitten und Wochen oder Monate später in den Zeitplan aufgenommen.

Das ist keine neue Idee. In den 1920er Jahren versammelten sich die Menschen um möbelgroße Radios und hörten Audioversionen dessen, was wir heute Talkshows nennen. Doch wie sieht es mit modernen TV-Formaten aus? Dies war eine Erfindung in den 1960er Jahren.

Wie Phil Donahue das Format änderte

Vor den 1960er Jahren waren Talkshows im Fernsehen langweilig. formell. langweilig. Und dann ist da noch Phil Donahue.

Donahue kämpft. Seine in Dayton, Ohio, aufgenommene Show konnte keine großen Prominenten anlocken. Also ergriff er verzweifelte Maßnahmen. Er schnappte sich das Mikrofon und drehte sich um. Er fragte sie nach ihrer Meinung zu Gästen oder aktuellen Ereignissen.

Es hat funktioniert. Die Zuschauer liebten es, für ein paar Minuten die Stars zu sein. Die Zuschauer zu Hause waren von der Authentizität begeistert.

Die Pilotfolge wurde im November 1967 als „Conversation Corner“ ausgestrahlt und später in „Phil Donahue“ umbenannt. An der von ihm etablierten Form hat sich nicht viel geändert. Nutzen Sie kontroverses Material oder Gäste, um eine öffentliche Diskussion anzustoßen.

Moderne Talkshow-Themen und -Stile

Heute ist die gleiche DNA intakt erhalten. Es ist überall. Die Themen reichten von einfachen Interviews bis hin zu Promi-Skandalen, finanzieller Not, Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit, sexuellem Missbrauch, Menschenrechten und sozialen Anliegen.

Allerdings ist der Aufbau unterschiedlich.

Einige Shows sind immer noch auf einen einzigen Moderator angewiesen und konzentrieren sich ausschließlich auf Gastinterviews. Einige haben den Stil von Varietés übernommen. Diese Panels können einen Kochbereich, Fitnesstipps, Gesundheitsratschläge oder Produktdemonstrationen umfassen. Dies ist eher eine Lifestyle-Präsentation als ein Interview.

Dann gibt es die zerebralen.

Ein Programm, das sich ausschließlich auf Wirtschaft, Politik und Literatur konzentriert. Denken Sie an die Wall Street Week. Die Sendung wurde von 1970 bis 2005 auf PBS ausgestrahlt und zog auf ihrem Höhepunkt jede Woche mehr als 4 Millionen Zuschauer an. Es war ernst. Es war dicht. Es war erfolgreich.

Das Programm wurde 2014 unter der Leitung von Susan Krakauer wiederbelebt. Ich habe herausgefunden, dass selbst eine Nischen-Smart-Talkshow lebenslang halten kann, wenn das Publikum interessiert ist.

Internet und die neue Welle

Das Internet hat alles verändert.

Mittlerweile kann fast jeder seine eigene Talkshow moderieren. Sie benötigen kein PBS-Stipendium oder einen Netzwerkplatz. Alles, was Sie brauchen, ist eine Kamera und ein Konzept.

Nehmen wir als Beispiel „diese Woche“. Dies ist ein webbasiertes Talkshow-Netzwerk. Enthält Nachrichten, Gastinterviews und interaktive Zielgruppensegmente. Es läutet eine neue Ära der Optionen ein.

Die Hierarchie ist weg. Die Torwächter sind weg. Wenn Sie über etwas sprechen möchten, können Sie eine Präsentation starten. Das Drama bleibt dasselbe. Die Zuschauer sind immer noch fasziniert von dem menschlichen Aufruhr, der sich auf der Leinwand abspielt.

Aber das Medium? Es ist wild.