SpaceX startete am frühen Freitagmorgen, dem 13. Februar, erfolgreich die Crew-12-Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) von Cape Canaveral, Florida. Die Falcon-9-Rakete beförderte vier Astronauten in die Umlaufbahn und stellte die ISS nach einer Zeit reduzierten Personalbestands wieder auf ihre volle Besatzungskapazität zurück.
Missionsdetails
Die Crew-12-Mission besteht aus den NASA-Astronauten Jessica Meir (Kommandeurin) und Jack Hathaway (Pilot) sowie der Astronautin Sophie Adenot von der Europäischen Weltraumorganisation und dem Kosmonauten Andrey Fedyaev, die beide als Missionsspezialisten fungieren. Bemerkenswert ist, dass Adenot und Hathaway ihre ersten Raumflüge unternehmen, während Meir und Fedyaev erfahrene Astronauten sind. Die Besatzung wird etwa neun Monate an Bord der ISS verbringen und damit über die übliche Rotation von sechs Monaten hinausgehen.
Rückkehr zur vollen Kapazität
Die ISS war seit der Rückkehr der Crew-11-Mission von SpaceX Mitte Januar mit einer reduzierten Besatzung von drei Personen in Betrieb. Mit der Ankunft von Besatzung 12 ist die Station wieder auf die übliche Stärke von sieben Personen angewachsen, was eine kontinuierliche Forschung und operative Effizienz gewährleistet. Die Crew Dragon-Kapsel mit dem Namen „Freedom“ dockte am Samstag, dem 14. Februar, an der ISS an.
Warum das wichtig ist
Die Fortsetzung bemannter Missionen zur ISS ist für die weitere wissenschaftliche Forschung von entscheidender Bedeutung, insbesondere in Bereichen wie Biologie, Medizin und Materialwissenschaften. Eine geringere Besatzungsgröße kann sich auf Umfang und Tempo der auf der Station durchgeführten Experimente auswirken. Die überdurchschnittlich lange Rotation von neun Monaten deutet auf eine erhöhte Arbeitsbelastung oder den Bedarf an nachhaltiger betrieblicher Fachkompetenz hin.
Der Erfolg von Crew-12 unterstreicht die wachsende Zuverlässigkeit kommerzieller Raumfahrtpartnerschaften mit der NASA und verringert die Abhängigkeit von traditionellen Regierungsprogrammen. Dieser Start festigt die Rolle von SpaceX als primärer Transportanbieter zur ISS weiter.
Die Mission ist ein Beweis für die internationale Zusammenarbeit im Weltraum, wobei Astronauten sowohl die NASA und die ESA als auch das russische Roscosmos repräsentieren. Diese Zusammenarbeit bleibt von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung der ISS als Drehscheibe für wissenschaftliche Forschung und technologischen Fortschritt.




























