Es wird erwartet, dass innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden eine Reihe koronaler Massenauswürfe (CME) die Erde treffen und die Aurora Borealis – allgemein als Nordlicht bekannt – möglicherweise weiter nach Süden als gewöhnlich bringen. Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat eine moderate geomagnetische Sturmwarnung (G2) herausgegeben, mit der Möglichkeit, dass sich stärkere Bedingungen (G3) entwickeln, wenn mehrere CMEs in schneller Folge eintreffen.
Warum das wichtig ist
Geomagnetische Stürme entstehen, wenn geladene Teilchen der Sonne mit dem Erdmagnetfeld interagieren. Diese Wechselwirkung kann in extremen Fällen Funkkommunikation, GPS-Signale und sogar Stromnetze stören, obwohl G2- und G3-Stürme normalerweise mild genug sind, um hauptsächlich ästhetische Effekte wie das Polarlicht zu verursachen. Diese Ereignisse unterstreichen den Einfluss der Sonne auf unsere Technologie und natürliche Umwelt.
Wo Sie suchen müssen
Neuesten Prognosen zufolge könnte es in 16 US-Bundesstaaten zu Polarlichterscheinungen kommen:
- Alaska
- North Dakota
- Minnesota
- Montana
- Wisconsin
- South Dakota
- Idaho
- Maine
- Vermont
- New Hampshire
- Washington
- Iowa
- Oregon
- New York
- Wyoming
- Illinois
Die Sichtbarkeit bleibt jedoch unvorhersehbar. Die Stärke des Polarlichts hängt von der magnetischen Ausrichtung der CMEs ab, wobei nach Süden gerichtete Felder (Bz) am effektivsten für die Auslösung von Darstellungen sind.
Wann ansehen?
Das beste Beobachtungsfenster wird voraussichtlich in den frühen Morgenstunden des 19. März (Ende 18. März in Nordamerika) sein, wenn die geomagnetische Aktivität zunimmt. Um Ihre Chancen zu maximieren, suchen Sie sich einen dunklen Ort mit klarem Nordhorizont. Die Anpassung an die Dunkelheit ist der Schlüssel: Geben Sie Ihren Augen mindestens 30 Minuten Zeit, sich daran zu gewöhnen, und vermeiden Sie helles Licht.
Tipps zum Anzeigen und Aufnehmen
- Verwenden Sie eine Weltraumwetter-App : „My Aurora Forecast & Alerts“ und „Space Weather Live“ bieten Echtzeitvorhersagen.
- Scannen Sie mit Ihrem Telefon : Telefonkameras können schwache Lichter erkennen, die für das bloße Auge unsichtbar sind.
- Ziehen Sie sich warm an : Polarlichter können unvorhersehbar sein und erfordern bei kaltem Wetter Geduld.
Diese bevorstehenden Ausstellungen erinnern an den dynamischen Einfluss der Sonne auf die Erdatmosphäre. Ob sie sich als leuchtende Lichter manifestieren oder schwach bleiben, hängt von der magnetischen Ausrichtung des CME bei seinem Eintreffen ab.




























