Daniel Ek streamt nicht mehr nur Musik.
Sein Startup Neko Health. Es zieht in die USA. Sie sammelten 700 Millionen Dollar. Viel Geld. Von Prominenten, VCs und Tech-Bosses. Sie bringen ihre Bodyscanning-Kliniken über den Atlantik. Erster Stopp ist New York. Dann wahrscheinlich überall sonst. Schnell.
Der Scan
So funktioniert es. Sie betreten eine Privatklinik. Sie werden gescannt. Von Kopf bis Fuß. KI schaut dich an. Blutuntersuchungen. Speziell dafür gebaute, maßgeschneiderte Geräte. Sie nennen es präventiv. Sie wollen sich Hautkrebs oder Herzkrankheiten anstecken, bevor sie daran sterben.
Auch Diabetes. Die Idee ist einfach. Stoppen Sie die Krankheit. Beginnen Sie früher. Lebe länger.
CEO Hjalmar Nilsson nennt es eine Mission.
Wir bringen diese Mission zum ersten Mal in die USA.
Er sagte, dass sie dieses Jahr in New York beginnen würden. Andere Städte vielleicht? Wer weiß. Der Zeitplan ist vage. Es gibt jetzt eine Warteliste. Das ist es auch schon. Das Geld wird auch in Forschung und Entwicklung fließen. Sie wollen Größe. Massenprävention. Hört sich gut an, bis man erkennt, wer dafür bezahlt.
Wen interessiert das?
Dies ist Teil dieser ganzen Biohacking-Welle. Leute, die von Langlebigkeit besessen sind. Menschen, die glauben, das reguläre Gesundheitssystem sei kaputt, weil es die Dinge erst repariert, wenn man bereits im Sterben liegt. Neko passt da rein. 2018 gegründet. Bis 2023 ruhig. Jetzt laut.
Sie haben bereits acht Kliniken. London hat vier. Stockholm hat zwei. Der Rest ist gespalten. In Großbritannien kostet ein Scan 299 £. In Schweden sind es 2750 Kronen. Das sind dort etwa 400 US-Dollar. 285 $ dort.
Preise in den USA? Sie haben es nicht gesagt.
Die Nachfrage ist hoch. Das Angebot ist nicht vorhanden. Mehr als 350.000 Menschen stehen auf der Warteliste oder sind angemeldet. Nur 100.000 wurden tatsächlich gescannt. Engpässe sind real. Sie können nicht mithalten.
Das Scheckbuch
Wer hat ihnen das Geld gegeben?
Will.i.am. Maria Scharapowa. Mark Zuckerberg und Priscilla Chan. Thierry Henry. Die Investorenliste ist im Grunde ein roter Teppich aus Hollywood und Silicon Valley. Alexis Ohanian von Reddit ist auch dabei. Das gilt auch für Zoe Saldaña.
Was ist das alles wert? Die Financial Times spricht von etwa 7 Milliarden US-Dollar. Allerdings keine Bestätigung vom Unternehmen. Nur Gerüchte. Sie haben Anfang des Jahres ebenfalls 260 Millionen US-Dollar gesammelt.
Das Geld fließt. Die Fragen häufen sich. Kann eine private Vorführung jemals jeden erreichen? Oder nur diejenigen mit zusätzlichem Geld.
Wir werden sehen, wann sich die Türen von New York öffnen. Bis dahin. Die Warteliste wächst.
