Der Mond verlässt allmählich seine dunkle Phase, wobei derzeit eine schmale Lichtsichel am Nachthimmel sichtbar ist. Bis heute, am 22. Dezember 2025, sind nur 6 % der Mondoberfläche beleuchtet – was bedeutet, dass Oberflächenmerkmale wie Krater und Stuten noch nicht sichtbar sind. Allerdings wird der beleuchtete Anteil in den kommenden Nächten stetig zunehmen.
Aktuelle Phase und Sichtbarkeit
Die heutige Mondphase ist offiziell Wachsing Crescent. Das bedeutet, dass sich der Mond nach dem Neumond in einem frühen Stadium befindet, in dem er voller wird. Für Beobachter auf der Nordhalbkugel erscheint der dünne Halbmond auf der rechten Seite. Aufgrund der minimalen Beleuchtung sind zu diesem Zeitpunkt mit bloßem Auge keine Monddetails erkennbar.
Bevorstehender Vollmond
Der nächste Vollmond ist für den 3. Januar 2026 geplant. Als Referenz: Der letzte Vollmond fand am 4. Dezember 2025 statt. Diese Mondzyklen sind vorhersehbar, bleiben aber für Himmelsbeobachter eine ständige Quelle der Faszination.
Mondphasen verstehen: Eine Kurzanleitung
Die Phasen des Mondes ergeben sich aus seiner Umlaufbahn um die Erde und der Art und Weise, wie das Sonnenlicht von seiner Oberfläche reflektiert wird. Es dauert ungefähr 29,5 Tage, um einen vollständigen Mondzyklus abzuschließen. Hier ist eine Aufschlüsselung der acht Schlüsselphasen:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und macht seine sichtbare Seite dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (nördliche Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist beleuchtet und ähnelt einem Halbmond.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist beleuchtet, aber noch nicht voll.
- Vollmond: Die gesamte sichtbare Seite ist beleuchtet und sorgt für maximale Helligkeit.
- Waning Gibbous: Der beleuchtete Teil beginnt auf der rechten Seite abzunehmen.
- Drittes Viertel: Ein weiterer Halbmond, dessen linke Seite jetzt beleuchtet ist.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Streifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er wieder in der Neumondphase verschwindet.
Diese Phasen sind nicht nur ein astronomisches Phänomen, sondern wirken sich auch auf Gezeiten, Tierverhalten und sogar kulturelle Überzeugungen in vielen Gesellschaften aus.
Der Mond wird in den nächsten Nächten weiter heller werden und schon bald wird er seine volle Pracht zur Schau stellen.
