Die Subnautica 2-Klage erklärt: Wie Krafton die Kontrolle über seine Hit-Fortsetzung verlor

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Das Subnautica 2 -Drama ist nicht nur Unternehmensklatsch. Es ist eine Meisterklasse darin, wie Akquisitionsgeschäfte ins Wanken geraten, wenn das Vertrauen schwindet.

Im Jahr 2021 kaufte Krafton Unknown Worlds Entertainment. Der Deal klang auf dem Papier süß. Die Mitbegründer Charlie Cleveland und Max McGuire sowie CEO Ted Gill blieben im Unternehmen. Sie behielten die Schlüssel zum Königreich. Aber es gab einen Haken. Ein großes. Sie würden einen erheblichen Bonus erhalten, wenn Subnautica 2 bis 2025 bestimmte kommerzielle Ziele erreichen würde.

Then came 2025.

Die Dinge fielen auseinander. Schnell.

Krafton entließ die Führungskräfte. Sie sperrten den Zugriff auf die für die Veröffentlichung des Spiels erforderlichen Tools. Plötzlich wurde das Studio geschlossen. Cleveland, McGuire und Gill haben es nicht einfach hingenommen. Sie reichten in Delaware Klage wegen unrechtmäßiger Kündigung und Beeinträchtigung der Entwicklung ein. Sie argumentierten, Krafton habe genau das Projekt sabotiert, das sie eigentlich fördern sollten.

Das Delaware Court of Chancery stimmte ihnen im März 2026 zu.

Warum hat das Gericht in Delaware im Subnautica 2-Streit gegen Krafton entschieden?

Das Gericht hielt die Entlassungen für ungerechtfertigt. Es war eine chaotische Entscheidung, aber das Kernergebnis war klar: Krafton hat die Grenze überschritten.

So hat sich der Staub gelegt:

  • Ted Gill wurde wieder eingestellt. Er wurde wieder Studioleiter.
  • Cleveland und McGuire waren es nicht. Sie bekamen ihre Jobs nicht zurück.
  • Die Earnout-Frist wurde verlängert. Die Zeit für diese kommerziellen Ziele lief weiter, was dem Studio mehr Zeit für die Umsetzung gab.

Es ist ein seltsames Ergebnis. Die Gründer, die das Unternehmen aufgebaut haben, sind draußen, aber der CEO sitzt wieder am Steuer. Und das Spiel? Es ist immer noch nicht draußen. Nicht offiziell.

Was bedeutet das für die Veröffentlichung von Subnautica 2?

Die Verlängerung der Earnout-Frist deutet darauf hin, dass das Spiel noch nicht tot ist. Es ist nur verzögert. Oder besser gesagt, es ist in der Schwebe.

Gill ist zurück. Er hat die Werkzeuge. Er hat das Mandat. Aber die Reibung bleibt bestehen. Bei dem Rechtsstreit ging es nicht nur um Geld; es ging um Kontrolle. Krafton wollte Ergebnisse. Die Gründer wollten Autonomie. Das Gericht gab ihnen eine Hybridlösung, die keine Seite vollständig zufriedenstellte.

Wird Subnautica 2 die neuen Ziele erreichen? Wir wissen es nicht. Der Druck ist immer noch da. Jetzt nur höher.

Dies ist nicht das erste Mal, dass ein Verlag und ein Entwickler wegen einer Fortsetzung aneinander geraten. Aber es ist eines der wenigen Male, dass das Gericht einschritt, um die Kündigung während der Übernahme rückgängig zu machen. Es sendet ein Signal. Vielleicht nicht das, was Krafton wollte.